Das einzige Tierheim der 800.000-Einwohner-Stadt Antalya wird vom Türkischen Tierschutzverein
(THKD 1924), Sektion Antalya, getragen.
Vorsitzende und Leiterin des Tierheims ist Sevda Kıraç.

Über das Tierheim:

Der Verein bzw. das Tierheim arbeitet seit 1999 mit der Stadt Antalya zusammen. 
Das Tierheim ist ursprünglich als Kastrationsanstalt konzipiert, d. h., die Tiere werden nach erfolgter Kastration wieder ausgesetzt. Aber immerhin werden viele Tiere kastriert - hier ist die Stadt Antalya schon ein Stückchen weiter als manch andere türkische Gemeinde und übernimmt auch einiges an Kosten.

In der Praxis ist es aber leider so, dass die täglichen Neuzugänge in der Regel krank, verletzt, misshandelt, ausgehungert sind. Und für diese Tiere, die entsprechend versorgt werden müssen (nicht 'nur' kastriert), zahlt die Stadt nicht.

Das Gelände und die Gebäude gehören der Stadt, der Verein zahlt keine Miete, die Stadt zahlt auch Strom und Wasser.

                    

                    

                     

                                                                                                                                                                         
Es wird teilweise das Futter gestellt, wobei es sich um billiges Trockenfutter handelt. 
Außerdem gibt die Stadt im Rahmen eines Budgets Geld für alles, was im Rahmen der Kastrationen benötigt wird. Ist dieses Budget allerdings schon z. B. im Juli erschöpft, müssen die weiteren Kosten vom Verein getragen werden.
Die Kastrationen werden in Zusammenarbeit mit städtischen Veterinären durchgeführt.

Diese Vereinbarungen (Mietfreiheit, Budget für Kastrationen etc.) werden jeweils für ein Jahr geschlossen und es muss nun jedes Jahr erneut verhandelt werden, ob und was weitergezahlt wird. Außerdem hat sich die Stadt Antalya leider als nicht sehr zuverlässig erwiesen, da Tiere halt 'Luxus' und nicht so wichtig sind, es gibt schon mal 2 Monate lang kein Futter.....

Das Tierheim platzt außerdem aus allen Nähten. Es wurde mit der Stadt Antalya bereits über eine Vergrößerung des Geländes, Ausbau der Zwingeranlagen und eine Aufstockung des Büro- und Behandlungsgebäudes geredet, aber da tut sich leider nichts. 
 

                   

Sollte der Player nicht laufen, nutzen Sie bitte den folgenden Link, um zu den Videos aus dem
Tierheim zu gelangen:

Videos  



Worum es uns geht:

Alle Behandlungen und Operationen außerhalb der Kastrationen stehen allein in der Verantwortung des Tierarztes Mehmet Koçakasap und müssen von ihm allein durchgeführt werden. Und es wird täglich
behandelt und operiert in 'Kepez'.
 

                 

                 

(Dies ist Tina. Sie wurde mit abgeschnittenen Ohren ins Tierheim eingeliefert. Es geht ihr heute wieder gut.)  
 

Alle Kosten dafür müssen vom Verein getragen werden, also alle Medikamente, alle Impfungen, Verbands-
und OP-Material usw. Alle Laboruntersuchungen müssen nach außerhalb gegeben werden, da keine
Apparate vorhanden sind hierfür, außerdem müssen manche OPs außerhalb durchgeführt werden, da
Mehmet nicht für alles die Möglichkeiten hat. Diese Kosten muss dann auch der Verein tragen, genauso
wie alle Reparaturen an den Gebäuden, die Telefon- und Faxkosten und ähnliches. Dazu kommt noch Spezialfutter, z. B. für die Welpen, die das Trockenfutter der Stadt nicht fressen können. Und um dieses minderwertige Futter überhaupt ein wenig aufzuwerten, wird ab und zu Huhn gekauft, gekocht und unter das Trockenfutter gemischt. 
Wichtige chirurgische Instrumente sind defekt und müssen dringend ersetzt werden, chirurgisches
Material (Nägel und vieles mehr) geht zur Neige und wird benötigt. Zubehör wie Spritzen, Verbände und ähnliches müsste ebenfalls dringend aufgefüllt werden, bevor gar nichts mehr vorhanden ist und den Tieren
nicht mehr geholfen werden kann.
Es müssen einige dringende Reparaturen durchgeführt werden an den Zäunen, an der maroden Elektrik 
und an einigen undichten Fenstern, diese werden mit Zeitungspapier ausgestopft; ein bisschen Tesamoll
o. ä. würde hier den Winter mit kleinen Mitteln angenehmer machen.
Vielleicht kann auch der eine oder andere Zwinger irgendwann mal repariert werden.

                                    


Für zu vermittelnde Tiere sind umfangreiche Impfungen und kostenintensive Laboruntersuchungen erforderlich, die von der EU vorgeschrieben sind.

Viele Katzen und Hunde sollen vermittelt werden. Viele, die nicht mehr zurück auf die Straße können, aus den verschiedensten Gründen. Sei es, sie sind im Tierheim geboren und kennen nur ihren Käfig..

                          


..oder sie sind krank, behindert etc.

                      

 
Bitte schauen Sie doch mal auf unsere Vermittlungsseiten, dort finden Sie natürlich nicht nur behinderte Tiere, sondern auch viele andere, wunderschöne, liebevolle Hunde und Katzen.                 

Fazit:
Alle Kosten außerhalb der Kastrationen (teilweise auch hierfür, wenn das Budget erschöpft ist), müssen selber getragen werden. Der türkische Verein ist aufgrund seiner jetzt schon hohen Verschuldung nicht
mehr in der Lage, alle diese notwendigen Dinge zu finanzieren.

Es geht uns um die Tiere, die dort täglich von den Straßen hereinkommen.
All' diese verletzten, kranken Wesen müssen behandelt, versorgt, gefüttert werden.
Dafür braucht das Tierheim ganz dringend unsere finanzielle Unterstützung, um Medikamente, OP- und Verbandsmaterial, evtl. Spezialfutter kaufen zu können.
Selbstverständlich sind auch Sachspenden herzlich willkommen.
Da wir sinnvoll helfen möchten und nicht beispielsweise Verbandspäckchen nach Antalya schicken wollen, während es davon noch genügend gibt, aber dringend z. B. Einmalspritzen benötigt werden, werden wir
vom Tierarzt Mehmet regelmäßig eine aktuelle Liste mit benötigten Materialien und Medikamenten bekommen, die in Deutschland preiswerter sind als in der Türkei und daher besser hier gekauft und als Sachspende weitergegeben werden.

Bitte helfen Sie uns, den Tieren in Antalya zu helfen!


Spendenkonto:

Volksbank eG Waltrop
Konto:     6405 085 900
BLZ:        42661717
BIC:         GENODEM1WLW
IBAN:       DE54 4266 1717 6405 0859 00

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